Adaptives Drehmomentmodul SI AT-A22

KEINE KOMPROMISSE BEI BEFESTIGUNGEN

Sicherheit oder Produktivität? Das ist eine Frage, die sich eigentlich nicht stellen sollte. Mit unserem neuen Adaptive Torque (AT) System für Befestigungssysteme brauchen Sie sich nicht mehr zu entscheiden.

Ob im Aufzugsbau oder bei der Montage von Hochregallagern und Balustraden: Wann immer es gilt, die Befestigungs-Spezifikation „Bolzenanker“ umzusetzen, treibt das den zeitlichen Aufwand und die Kosten eines Projekts in die Höhe. Denn die einzige Möglichkeit, diese nachweislich sicher zu setzen, war bisher die Nutzung eines Drehmomentschlüssels. Bei hunderten Bolzenankern bedeutet das viele Stunden händische Arbeit und nicht zuletzt speziell geschulte Mitarbeiter. Je größer dann der Zeitdruck ist, desto größer ist auch die Versuchung, einfach einen Schlagschrauber einzusetzen um schneller voranzukommen. Schließlich zieht der den Bolzen ordentlich fest.

Das Problem: Das Überdrehen eines Bolzenankers ist mindestens genauso gefährlich wie eine nicht fest genug angezogene Befestigung. Denn die entstehende Spannung kann zum Versagen des Dübels und Rissen im Beton führen. Deshalb ist die Nutzung eines herkömmlichen Schlagschraubers auch nicht zulassungskonform. Das heißt, käme es zu einem Unfall, weil die Befestigungen nicht gehalten haben, hätte das für den Bauherrn, die Baufirma und eventuell auch den Installateur weitreichende rechtliche Konsequenzen. Der scheinbare Kompromiss, im Nachgang zum Schlagschrauber einen Drehmomentschlüssel einzusetzen, löst das Problem nicht. Der Drehmomentschlüssel erkennt es nämlich nur, wenn ein Dübel nicht ausreichend angezogen wurde, nicht aber, ob er überdreht wurde. Überdrehte Verbindungen können zum Versagen des Bolzens oder zu Rissbildung im Beton führen. Leider sind diese Risse mit dem bloßen Auge oft nicht zu erkennen. Außerdem bedeutet jede Nacharbeit wieder zusätzliche Arbeitszeit und damit höhere Kosten.

Zügig und sicher mit dem Hilti Adaptive Torque (AT) System

Dieses Abwägen zwischen Kosten, Aufwand und Risiko gehört jetzt der Vergangenheit an. Die Lösung: Ein abgestimmtes System, mit dem Bolzenanker jetzt nicht nur zügig, sondern auch ohne die Verwendung eines Drehmomentschlüssels sicher und zulassungskonform gesetzt werden können.

Ein intelligentes Modul SI AT-A22, das auf unseren Akku-Schlagschrauber SIW 6 AT aufgeschoben werden kann, stellt für ausgewählte Bolzenanker HST2 / HST3 die richtige Vorspannung ein. So können Sie sicher sein, dass beim Festziehen des Dübels weder überzogen noch zu locker befestigt wird. Die Anzahl und Qualität der durchgeführten Installationen werden auf dem Modul gespeichert und mit einer intuitiven Software PROFIS AT Documentation Software, können ganz leicht die Anzugsdaten ausgelesen und ein Report generiert und abgespeichert werden. Mit Hilfe dieser Software können auch Updates, zum Beispiel neue, für das System zugelassene Befestigungsmittel, auf das Modul gespielt werden.

Montagevorteil mit Schrauben

Natürlich gibt es auch viele Montage-Anwendungen, bei denen eine Schraubverbindung gesetzt werden muss. Das AT System unterstützt Sie mit 30 verschiedenen Abschalt-Stufen. Denn das Modul hilft Ihnen dabei, einen kontrollierten, immer wieder wiederholbaren Voranzug umzusetzen. Das vermeidet die Beschädigung Ihrer Schraubverbindungen durch einen zu hohen Anzug.

 

Bessere Befestigungsqualität von der Planung bis zur Ausführung

Von diesem abgestimmten Befestigungssystem profitiert der gesamte Projektablauf. Fehlerquellen werden minimiert und Risiken reduziert. Der Planer hat die Sicherheit, dass die von ihm spezifizierten Befestigungen richtig installiert werden und dementsprechend die geplanten Lasten sicher ableiten. Der Projektleiter weiß, dass das Projekt zügig voranschreitet und die Qualität der Installationen gespeichert ist. Und der Installateur bei höchster Arbeitsqualität kann effizient und sicher arbeiten.