e.innovation Themenreihe Teil 1: Schulungen

Mehr Kompetenz, mehr Sicherheit

Anwenderschulungen reduzieren Sicherheitsrisiken

 

Hilti bietet in den Bereichen Brandschutz, Dübeltechnik und nachträglichem Bewehrungsanschluss Schulungen, die einen fehlerfreien, produktiven Arbeitsfortschritt unterstützen und rechtliche Konsequenzen aufgrund von Mängelrügen minimieren.

10 bis 12 Wochen – so lange wartet ein Bauherr laut aktuellen Umfragen im Schnitt auf einen Dachdecker, einen Maurer oder Elektriker. Ähnlich sieht es in den anderen Gewerken des Baugewerbes aus. Das liegt natürlich nicht zuletzt am Bau-Boom der letzten Jahre. Ein weiterer wichtiger Faktor ist der massive Fachkräftemangel, den die Baubranche seit vielen Jahren beklagt. Zum einen fehlt es der Ausbildung im Bauhandwerk an einem positiven Image – trotz der relativ guten Bezahlung der Auszubildenden. Zum anderen kommt der Aspekt „Fortbildung und Training“ viel zu kurz. Gelernte Mitarbeiter sind hochbegehrt. Trotzdem erhalten sie nur selten weiterführende oder vertiefende Schulungen. Noch schlechter sieht es bei ungelernten Arbeitskräften aus: Oft bekommen sie aus Zeit- und Kostengründen nach einer ersten Einarbeitung keine weitere fachbezogene Schulung mehr. Was lange Zeit als nicht zwingend notwendig angesehen wurde, bedeutet heute, dass Produktivitätspotentiale nicht voll ausgeschöpft werden.

Gefährliche Mischung: Ungelernte Arbeitskräfte unter Zeitdruck

Die Konsequenz: Ungelernte oder zu selten weitergebildete Mitarbeiter arbeiten langsamer und weniger effizient als Kollegen, die neue, produktive Lösungen gelernt und verinnerlicht haben. Sie machen mehr Fehler bei der Produktauswahl und den einzelnen Arbeitsschritten und brauchen eine intensivere Betreuung durch einen Polier oder Vorarbeiter. Das wiederum führt zu schwacher Produktivität, einem weiteren Problem im Bauwesen. Denn wo andere Industriezweige durch automatisierte Prozesse längst eine enorme Produktivitätssteigerung vorweisen, hinkt die Baubranche noch weit hinterher. Das liegt auch daran, dass Mitarbeiter unterschiedlicher Generationen sehr unterschiedlich arbeiten.

„Um mit der demographischen Entwicklung ihrer Mitarbeiter Schritt zu halten, müssen Ingenieur- und Bauunternehmen sich an neue Arbeitsweisen anpassen.“ KPMG, Global Construction Survey 2017

Aber die Auftragsbücher sind voll. Ein schneller Arbeitsfortschritt steht also an erster Stelle – und steigert wiederum den Druck auf die Mitarbeiter. Diese arbeiten im Namen der Zeitersparnis ungenau und machen Flüchtigkeitsfehler. Das gilt natürlich verstärkt für ungelernte Arbeitskräfte. Und plötzlich droht dem ausführenden Bauunternehmen eine Mängelrüge. Gute technische Schulungen und Seminare helfen, das nötige Wissen aufzubauen, um Risiken zu vermeiden. Denn sie setzen da an, wo Risiken entstehen: Beim Wissen und der Kompetenz der Mitarbeiter.

Attraktivität

Technische Schulungen machen ein Unternehmen als Arbeitgeber attraktiv

Laut einer KPMG-Studie von 2017 sind 37% der Mitarbeiter im Baugewerbe Millenials, also zwischen 1980 und 1994 geboren. Sie sind in die Digitalisierung hineingewachsen und wünschen sich von ihrem Arbeitgeber mehr als das Gehalt. Sie empfinden Fortbildung, Kompetenzaufbau und eigene Verantwortungsbereiche als ebenso wichtig. Aber auch ihre älteren Kollegen (rund 40%) wünschen sich fundierte Seminare, um ihr Wissen aufzufrischen. Für sie ist ein vielfältiger Arbeitsalltag essenziell.

Nicht zu vernachlässigen ist auch die Tatsache, dass sich das Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer verschiebt: Vor 1961 Geborenen sind davon ausgegangen, dass sie ihre gesamte Karriere in einem Unternehmen leisten, das sie mitgestalten können. Nach 1961 Geborene dagegen identifizieren sich mehr mit dem Beruf als dem Unternehmen, und Millenials arbeiten „mit“ Organisationen, aber nicht „für“ sie. Der Anreiz, sich weiterzubilden zu können, beginnt so an persönlicher Bedeutung. Regelmäßige Schulungen und Seminare unterstützen dabei, Kompetenzen aufzubauen, sich neue Aufgaben anzueignen und vorhandenes Wissen zu vertiefen. Und das steigert die Zufriedenheit der Mitarbeiter.

Produktivität

Technische Schulungen und Anwendertrainings steigern die Produktivität

Ein Mitarbeiter setzt einen Spreizanker statt mit dem passenden Setzwerkzeug einfach mit einem Hammer und einem Schraubenschlüssel. Das ist zeitaufwändig. Noch dazu kann der Dübel möglicherweise nicht komplett aufspreizen und erreicht somit die berechnete Traglast nicht. Im schlimmsten Fall versagt die Konstruktion. Ein anderes Beispiel: Für eine Brandschutzanwendung nutzt ein Montageteam einen vermeintlich richtigen Schaum, um eine zeitaufwendigere Ausmörtelung zu umgehen. Aber das Produkt ist für diese Anwendung ungeeignet. Jetzt müssen die Monteure den Schaum wieder herauskratzen, den Spalt doch ausmörteln, und der Zeitdruck wächst immer weiter. Solche zeitintensiven und kostspieligen Nacharbeiten können durch fundierte, regelmäßige Schulungen vermieden werden. Denn wer korrekt arbeitet, arbeitet automatisch effizient: Mit den richtigen Werkzeugen, Geräten und Materialien für einen produktiven Arbeitsablauf.

Risikominimierung

Technische Schulungen helfen, rechtliche Risiken zu minimieren

Eine gründliche Bohrlochreinigung, die Beachtung von Montageanleitungen oder die Auswahl von zugelassenen Brandschutzprodukten steigern nicht nur die Produktivität. Sie erhöhen auch die Anwendungssicherheit. Denn wer vorsätzlich oder aus Unwissen solche elementaren Bestandteile des Arbeitsprozesses missachtet, nimmt ein Versagen von Befestigungen oder Brandschutzlösungen in Kauf. Und das kann für das verantwortliche Bauunternehmen ein verheerendes Nachspiel haben. Praxisorientierte Schulungen und Seminare schaffen mit Fachwissen und Kompetenz die Grundvoraussetzungen, um Beanstandungen und rechtliche Konsequenzen zu vermeiden.

Wir schulen Monteure und Installateure – umfassend, kompetent und mit jahrzehntelanger Erfahrung.

Die Mitarbeiter eines Unternehmens sind das Aushängeschild eines jeden Betriebs, ihre Leistung Werbung für das Unternehmen.

Schulungen für Anwender sorgen für fachliche Kompetenz und einen professionellen Auftritt vor Bauherren, Gutachtern und Subunternehmen. Mit zertifizierten Trainern, langjähriger Erfahrung und technischer Expertise bietet Hilti ein breitgefächertes Angebot an Anwenderschulungen. Diese Schulungen vermitteln umfassendes Fachwissen in Theorie und Praxis. Die Teilnehmer gehen am Ende mit einem Zertifikat nach Hause, das ihre neu erworbenen oder aufgefrischten Kenntnisse belegt. Kernthemen sind dabei der sichere Brandschutz und branchenspezifische Dübelanwendungen. Aber auch zur kompetenten Montage von nachträglichen Bewehrungsanschlüssen oder dem effizienten Einsatz von Messtechnik bieten erfahrene Trainer von Hilti Seminare an.


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