Hilti Flottenmanagement

Prozessoptimierung leicht gemacht

Mit Hilti Flottenmanagement verbessern Sie die Effizienz Ihres Unternehmens

Der Boom in der internationalen Baubranche sorgt auch in den kommenden Jahren für volle Auftragsbücher. Gegenüber der Industrie hat das Baugewerbe sogar die Nase vorn. Dennoch gibt es, gerade im Vergleich zur verarbeitenden Industrie, noch grosses Optimierungspotenzial. Eine Verbesserung der Prozesse, unter dem Leitgedanken des Lean Managements, ist deshalb auch auf dem Bau unumgänglich. Dabei ist es wichtig, Abläufe entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu perfektionieren.

Mit unserer ganzheitlichen Lösung: Hilti Flottenmanagement, helfen wir Ihnen bei der professionellen Verwaltung Ihrer Geräteflotte und bei der Anpassung von internen Prozessen. Von der Analyse über die Optimierung bis hin zum Management bieten wir Ihnen einen perfekten Lösungsansatz für eine erfolgreiche Produktivitätssteigerung: Von Profis, für Profis.

Ihr Hilti Flottenmanagement Vorteil

  • Individuelle Geräteparkanalyse
  • Professionelles Gerätemanagement
  • Unkomplizierte Bereitstellung und Instandhaltung
  • Feste monatliche Gebühr
  • Voll absetzbare Kosten
  • Schneller und zuverlässiger Reparaturservice

Das perfekte Organisationskonzept

Die Verwaltung Ihrer Werkzeuge nimmt viel Zeit in Anspruch. Konzentrieren Sie sich auf Ihr Kerngeschäft und lassen Sie Ihren Gerätepark von uns, als zuverlässigen Partner, professionell managen. Verwenden Sie Ihre Hilti Geräte zu einer festen monatlichen Gebühr und profitieren Sie bei fixen Kosten von unserer ganzheitlichen Lösung.

Die optimale Geräteflotte

Sie arbeiten mit einer Geräteflotte, die exakt auf Ihre Bedürfnisse und Anwendungen auf dem Bau abgestimmt ist. In einer individuellen Geräteparkanalyse erstellen wir gemeinsam mit Ihnen Ihren optimalen Gerätepark.

Gezielte Produktivitätssteigerung

Sie verwenden jederzeit ordnungsgemäss gewartete und einsatzbereite Werkzeuge. Etwaige Ausfallzeiten gehören der Vergangenheit an. Nach der wirtschaftlichen Nutzungsdauer von etwa drei bis fünf Jahren wird Ihre Flotte automatisch erneuert, um stets mit der neuesten Gerätegeneration nach den aktuellsten Sicherheitsstandards zu arbeiten.

Sicherheit schaffen

Sollte eines Ihrer Geräte nicht mehr richtig funktionieren, holen wir es direkt bei Ihnen auf der Baustelle ab und reparieren es innerhalb von drei Tagen. In der Zwischenzeit arbeiten Sie nahtlos mit einem Ersatzgerät. Außerdem ersetzen wir bei Leistungsverlust die Akkus Ihrer Geräte.

Feste monatliche Kosten

Mit Hilti Flottenmanagement haben Sie Ihre Prozesskosten stets im Blick. Durch steuerlich voll absetzbare, feste, monatliche Kosten kalkulieren Sie exakt und werden nicht durch etwaige weitere Ausgaben überrascht. Sie bezahlen nur für Geräte, die Sie auch tatsächlich nutzen.

Konzentrieren Sie sich auf Ihr Kerngeschäft – wir kümmern uns um Ihre Geräteflotte.

Mehr als nur Gerätepark-Business

Die direkten Vorteile von Hilti Flottenmanagement liegen auf der Hand. Was die Serviceleistung darüber hinaus ausmacht, erklären André Hamacher, Head of Tool Services Central Europe und Dr. Benjamin Klitzke, Product Manager Services Central Europe, im Interview.

 

Herr Klitzke, Herr Hamacher, Hilti Flottenmanagement gibt es bereits seit knapp 15 Jahren. Welche Erkenntnisse haben Sie während dieser Zeit gewonnen?

Klitzke: „Wir kommen aus dem Gerätepark-Business – also von der Produktseite. Mit Hilti Flottenmanagement haben wir dann, zu einem bereits bestehenden Produkt, einen zusätzlichen Service etabliert. Jetzt geht es darum, klassisches Geräteparkmanagement und Flottenmanagement als gesamtheitliche Lösung zu verstehen. Dazu helfen wir unseren Kunden, in einer individuellen Geräteparkanalyse, die perfekte Flotte zusammenzustellen. Und dann prüfen wir, welche internen Prozesse wir gemeinsam verbessern können.“

Hamacher: „Wichtig dabei ist, dass wir nicht das einzelne Gerät betrachten, sondern auch Prozesse, Abläufe und Verhaltensweisen. In den 15 Jahren haben wir festgestellt, dass wir unseren Kunden eine Komplettlösung bieten müssen von der sie in allen Bereichen im Unternehmen profitieren.“

 

Warum ist dafür eine individuelle Analyse wichtig?

Hamacher: „Mit der Geräteparkanalyse wollen wir Transparenz schaffen. Und den Gerätepark so optimieren, dass das Produktportfolio perfekt aufeinander abgestimmt ist. Letztendlich sollen die Kosten für die Kunden geringer ausfallen als mit bisherigen Lösungen.“

Klitzke: „Zudem möchten wir sicherstellen, dass unsere Kunden Flottenmanagement bestmöglich nutzen können. Dazu begleiten wir sie selbstverständlich auch bei der Einführung und helfen dabei, dass auch die jeweiligen Mitarbeiter unseren Service in vollem Umfang in Anspruch nehmen können. Wir bieten eine Systemlösung an, die sich nicht ausschließlich auf den Gerätepark bezieht, sondern auch Bereiche wie den Einkauf oder die Lagerverwaltung unterstützt.“

 

Hilti Flottenmanagement greift im Unternehmen also in verschiedenen Abteilungen?

Klitzke: „Richtig. Wir sprechen ganz unterschiedliche Bereiche an, die positiv beeinflusst werden. Der offensichtlichste liegt beim Mitarbeiter selbst. Und hier greift Flottenmanagement nicht ausschließlich als Produktlösung. Das heisst, der Mitarbeiter hat nicht nur die innovativsten und produktivsten Geräte zur Hand, sondern er kann im Falle eines Ausfalls über das Flottenetikett auch eigenständig den Reparaturprozess ansteuern. Wir überspringen also viele interne Prozesse und argumentieren nicht nur auf der Produktebene, sondern auch bei der Befähigung der Mitarbeiter.“

 

Für welche Art von Kunden macht Hilti Flottenmanagement Sinn?

Hamacher: „Wir möchten den Grosskonzern ebenso unterstützen, wie den Mittelständler. Unsere Kunden sollen mit sicheren Geräten produktiv arbeiten und eine gute Transparenz über ihren Gerätepark haben. Die Prozessoptimierung im Unternehmen setzt eine professionelle, partnerschaftliche Beziehung voraus, die wir selbstverständlich allen Hilti Kunden bieten möchten.“

 

Wie verläuft diese Beziehung genau?

Hamacher: „Unsere Kunden sollen sich vollkommen auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Das funktioniert, wenn wir, als Hilti, den Gerätepark managen: Also die Geräte, die Prozesse. Wenn wir sicherstellen, dass die Mitarbeiter mit produktiven, sicheren Geräten arbeiten und keine Ausfallzeiten entstehen. Wenn wir dafür sorgen, dass unsere Kunden immer auf dem neuesten Stand der Technik sind. Dann können sie sich auch vollkommen auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. Was im Umkehrschluss bedeutet: Mehr Produktivität auf der Baustelle.“

 

Wo liegen Ihrer Meinung nach die aktuellen Herausforderungen beim Thema Produktivität im Baugewerbe?

Klitzke: „In anderen Industriezweigen konnten in den letzten 40 bis 50 Jahren massiv Produktivitätsgewinne realisiert werden. Aus Studien wissen wir, dass der Produktivitätszuwachs in der Bauwirtschaft dagegen eher stagniert. Das liegt daran, dass in der herstellenden, verarbeitenden Industrie innovative neue Technologien Einzug gehalten haben. Auch mit Prozessumstelllungen wie Lean Management, Just-in-time Delivery und beim Thema Robotics in der Industrie 4.0 ist man einen ganzen Schritt weiter. Da hinken wir in der Bauwirtschaft noch hinterher. Und das wollen wir gerne ändern.“

Hamacher: „Gewinne aus anderen Branchen beruhen auf Prozessoptimierungen wie standardisierten Arbeitsabläufen. Das ist natürlich in der Bauindustrie, wo jedes Bauvorhaben individuell ist, viel schwieriger. Wir müssen also dafür sorgen, dass wir den einzelnen Arbeiter dabei unterstützen, seine Produktivität zu erhöhen. Oft ist der allerdings damit beschäftigt, aufwändige Verwaltungsaufgaben zu erledigen. Wenn zum Beispiel ein Elektrogerät ausfällt, muss er erst einmal drei Telefonate führen, um zu wissen, ob es Ersatzgeräte gibt. Dann muss er sich ins Auto setzen, zum nächsten Händler fahren und dort eventuell auch noch einen Kostenvoranschlag einholen. Während dieser Zeit geht die Produktivität verloren.“

 

Was geben Sie Ihren Kunden konkret mit auf den Weg, um das Produktivitätspotential auf dem Bau sofort anzuheben?

Hamacher: „Eine pauschale Aussage zu treffen, ist schwierig. Unsere Kunden arbeiten in verschiedenen Gewerken, haben unterschiedliche Anwendungen und Prioritäten. Wir bieten mit der Geräteparkanalyse daher eine professionelle, individuelle Beratungsdienstleistung an, die diese Frage für jeden unserer Kunden ganz speziell beantwortet.“

 

Wie wird die Baustelle der Zukunft für Hilti aussehen?

Klitzke: „Für uns ist es, wie gesagt, wichtig, mit modernen Serviceleistungen dem einzelnen Mitarbeiter auf der Baustelle dabei helfen zu können, produktiver zu arbeiten. Denn er ist ausschlaggebend für die Produktivität auf der Baustelle. Im zweiten Schritt geht es dann darum, Mensch, Prozess und Technik sinnvoll miteinander zu vernetzen. Beispielsweise mit innovativen Technologien, wie unserer Hilti Connect App. Ein weiterer Schritt in Richtung Vernetzung kann dann auch das übergeordnete Thema Betriebsmittelverwaltung sein. Aber das ist ein anderes spannendes Thema bei Hilti, über das wir uns bei Gelegenheit sehr gerne unterhalten können.“